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Kunst im Knast - „Luther und die Avantgarde“

Bis 1965 wurde es noch als Untersuchungshaftanstalt genutzt – jetzt hält die Kunst Einzug in das alte Gefängnis.

Der 2011 in China inhaftierte Künstler und Regierungskritiker Ai Weiwei bezieht mit seiner Arbeit die Zelle 210.

Mit der Filminstallation „Asylum“ setzt sich der deutsche Künstler Julian Rosefeldt mit den Themen Migration und Identität auseinander.

Die Ausstellung zeigt auch Marzia Miglioras „Stilleven“, das ursprünglich für die Biennale di Venezia 2015 entworfen wurde.

Der Schlüssel dreht sich im Schloss und die Zellentüren gehen auf. Das alte Gefängnis in Wittenberg, das seit über 20 Jahren nicht mehr genutzt wurde, öffnet als „Tor der Freiheit“ seine Pforten für die Weltausstellung Reformation. Um das möglich zu machen, hat der Verein Reformationsjubiläum 2017 die ehemaligen Arrestzellen vom Land Sachsen-Anhalt erworben und instand setzen lassen. Dieses ungewöhnliche Setting wird ab dem 19. Mai zur Bühne für internationale Größen wie Ai Weiwei oder Ayşe Erkmen. Unter dem Titel „Luther und die Avantgarde“ präsentieren über 60 Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ihre Werke in der Lutherstadt.

Die Weltausstellung Reformation wird auf der Website begleitet und dokumentiert.